
Das neue Google Handy 2009
02. Februar 2009 Hässlich ist es nicht, das G1, das meist eher Googlephone oder Google–Handy genannt wird, weil Google das Betriebssystem liefert. Es hat einen großen Bildschirm, den man mit den Fingern bedienen kann, darunter bloß wenige Tasten. Doch wenn man das Display zur Seite schiebt, sieht das ganz schnell anders aus, nämlich nach Arbeit. Dann kommt eine winzige Tastatur zum Vorschein, die an die Blackberrys erinnert, die Geschäftsleute mit sich herumtragen, um auch noch im Restaurant und auf der Toilette ihre Mails beantworten zu können. Nein, für das reine Vergnügen ist dieses Handy nicht gedacht. Das G1 ist wie Google selbst: gleichzeitig verspielt und praktisch.
An diesem Montag gibt es die ersten G1 in Deutschland zu kaufen. Es ist der Internetgigant Google, der für den Hype um das Gerät gesorgt hat. Er will sich mit dem G1 ein Stück vom wachsenden Markt der sogenannten Smartphones sichern. Diese Telefone können Filme anzeigen, Musik abspielen, sie surfen im Netz, empfangen und senden Mails. Sie sind Arbeitsgerät und Spielzeug. Rund 33 Millionen Smartphones wurden 2008 in Westeuropa verkauft, hat der britische Marktforscher IDC ermittelt. Bisher beherrschen die Firmen Microsoft, Apple und Research in Motion (RIM) den Markt für die Betriebssysteme der Handys. Google will jetzt mitmischen – auch weil das Betriebssystem mitbestimmt, wo ein Nutzer seine Software kauft, wo er seine Daten ablegt und wie er im Internet surft.
Ab Montag keine Bindung an T-Mobile mehr, trotzdem sind Tarife ziemlich überteuert unsere Meihnung, also erstmal abwarten entfohlen.





